autismus Oberbayern, Vereinigung zur Förderung von autistischen Menschen

Unsere Seminare

So können Sie sich für ein Seminar anmelden:

Wenn Sie sich für ein Seminar oder eine Fortbildung anmelden möchten, so laden Sie sich bitte folgendes Anmeldeformular herunter: Link zum Anmeldeformular

Füllen Sie die erste Seite des Anmeldeformulars bitte vollständig aus und schicken Sie diese Seite an unser Büro, wahlweise per Post an "autismus Oberbayern e.V., Poccistraße 5, 80336 München", per FAX an 089 / 74 65 41 95 oder per Mail an seminare@autismus-oberbayern.de

Bitte beachten Sie, dass Sie von Ihrer Seite nach Einreichen der Anmeldung verbindlich angemeldet sind. Von unserer Seite ist Ihr Platz erst nach der Zahlung des Teilnehmerbeitrags verbindlich. Eine Anmeldebestätigung erhalten Sie nicht. Falls das Seminar voll ist, verständigen wir Sie!
Sie erhalten für Ihre Teilnahme nach der Fortbildung eine Teilnahmebestätigung, auf der auch die Höhe des Teilnehmerbetrages und der Zahlungseingang vermerkt ist.

Wenn Sie Fragen zu unseren Seminaren haben, können Sie unsere Seminarorganisatorin Frau Pospiech gerne anrufen: Telefonnummer 0172 / 374 9111.

Wir freuen uns auf Sie!


29. Januar 2019 Mediensucht von Kindern und Jugendlichen mit Autismus
26. Februar 2019 Energiemanagement (Helferschulung*)
28. Februar 2019 Sprache und Kommunikation bei Menschen mit ASS, Teil I - Hintergründe und Ursachen
7. März 2019 Arbeitskreis TRANS-PIKS für Eltern und Fachleute, die TRANS-PIKS vermitteln
19. März 2019 Autismus und Prävention einer Depression (Helferschulung*)
28. März 2019 Sprache und Kommunikation bei Menschen mit ASS, Teil II - Rahmenbedingungen und Schlüsselfunktionen
5./6. April 2019 Einführung in das strukturierte Lernen nach dem TEACCH-Ansatz – eine Möglichkeit der Förderung von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung
11. April 2019 Sprache und Kommunikation bei Menschen mit ASS, Teil III - Förderung nichtsprechender Menschen mit ASS (nach diesem Teil empfiehlt sich die Anmeldung zu TRANS-PIKS)
30. April 2019 Erkennen von Mimik und Emotion bei autistischen Menschen (Helferschulung*)
3./4. Mai 2019 TRANS-PIKS, Teil I
9. Mai 2019 Visuelle Variantenpläne (Helferschulung*)
23. Mai 2019 Sprache und Kommunikation bei Menschen mit ASS, Teil IV - Förderung sprechender Menschen mit ASS
28. Mai 2019 Social Stories
28./29. Juni 2019 TRANS-PIKS, Teil II
11. Oktober 2019 Arbeitskreis TRANS-PIKS für Eltern und Fachleute, die TRANS-PIKS vermitteln
12. November 2019 Social Stories
23. November 2019 Visuelle Variantenpläne


Unsere Seminare und Helferschulungen werden in Kooperation mit dem Autismuskompetenzzentrum Oberbayern durchgeführt.


Mediensucht von Kindern und Jugendlichen mit Autismus

Mediensucht ist weit verbreitet. Erst in der jüngsten Zeit wird sie als Störung anerkannt. Sie tritt häufig als Begleitproblem bei Menschen mit Autismus auf mit ernsthaften negativen Auswirkungen für die Entwicklung, für das Verhalten und für den psychischen Zustand. Mit Sucht und speziell mit Mediensucht ist der Umgang für Eltern und Betroffenen sehr schwierig. In diesem Vortrag hören Sie über die speziellen Gründe von Mediensucht bei Menschen mit Autismus, über Möglichkeiten der Vorbeugung im Kindesalter und über die Therapieansätze bei bestehender Mediensucht von Menschen mit Autismus.

Referentin: Susanne Maróthy
Datum: Di., 29.01.2019
Uhrzeit: 18.00-21.00 Uhr
Ort: Poccistr. 5, 80336 München, 1. Stock
Zielgruppe: Eltern u. Fachleute, Angehörige u. Interessierte, Menschen mit ASS
Kosten: 20 € pro Person
Anmeldung: Bitte nutzen Sie dazu unser Anmeldeformular
Fortbildungspunkte f. Mitarbeiter unseres Helferdienstes: 2 Punkte

Energiemanagement (Helferschulung*)

Energie wie alle Ressourcen steht nur begrenzt zur Verfügung. Wir müssen jeden Tag dafür sorgen, dass sich unsere Energien erneuern, regenerieren. Menschen mit Autismus haben häufig ein Energieproblem. Sie werden schneller, manchmal schlagartig müde, weil sie im Alltag viel mehr bewältigen müssen als Menschen ohne Autismus: Wahrnehmungsreize verarbeiten und aushalten, soziale Situationen verstehen, meistern und ertragen, intensive Gefühle erleben und sie regulieren, Impulse steuern, Handlungen planen können – um einige Beispiele für die große Menge Energie beanspruchende Herausforderungen zu nennen. In diesem Seminar bekommen Sie einen Überblick über die vielschichtige Energieproblematik bei Autismus und werden einige Lösungsvorschläge kennenlernen für eine energiesparende bzw. Energieaufbauende Lebensweise.

Referentin: Susanne Maróthy
Datum: Di., 26.02.2019
Uhrzeit: 18.00-21.00 Uhr
Ort: Poccistr. 5, 80336 München, 1. Stock
Zielgruppe: Eltern u. Fachleute, Angehörige u. Interessierte
Kosten: 20 € pro Person, kostenlos für Mitgl. des Helferdienstes, des FeD autkom und für Helfer unserer Kooperationspartner*
Anmeldung: Bitte nutzen Sie dazu unser Anmeldeformular
Fortbildungspunkte f. Mitarbeiter unseres Helferdienstes: 2 Punkte

Sprache und Kommunikation bei Menschen mit ASS, Teil I - Hintergründe und Ursachen

Wegen abweichender neurobiologischer Gegebenheiten haben es Menschen mit Autismus besonders schwer, die vielschichtigen Vorgänge bei der zwischenmenschlichen Verständigung zu durchschauen. Schwierigkeiten in der Kommunikation und im Umgang mit der Sprache gehören zu den zentralen, alle Ausprägungsformen verbindenden Kernkriterien des Autismus.

Die Bandbreite reicht von fehlender Sprache bis hin zu guter verbaler Ausdrucksfähigkeit:

Einige lernen das Sprechen gar nicht oder nur in Ansätzen. Andere können zwar sprechen, aber ihre Anliegen aber dennoch nicht kommunizieren. Manche drücken sich überaus gewählt aus, haben aber kein Gespür für Sprachkürzel, Ironie und bildhafte Sprache oder gar für die Regeln des zwischenmenschlichen Dialogs. Fast immer ist auch das Sprachverständnis betroffen.

An vier Abenden wollen wir die ursächlichen Zusammenhänge beleuchten und Hilfsmaßnahmen erarbeiten.

Teil I: Alle Auffälligkeiten gehen auf Abweichungen in Struktur, Vernetzung und Arbeitsweise des Gehirns zurück. Thema dieses Abends ist, wie sich die daraus entstehenden Dysfunktionen unmittelbar auf Lernvorgänge, das gesamte kommunikative Geschehen und die Entwicklung von Sprachkompetenz auswirken.

Referentin: Maria Lell
Datum: Do., 28.02.2019
Uhrzeit: 18.00-21.30 Uhr
Ort: Poccistr. 5, 80336 München, 1. Stock
Zielgruppe: Eltern und Fachleute, Angehörige und Interessierte, Menschen mit ASS
Kosten: 20 € pro Person
Anmeldung: Bitte nutzen Sie dazu unser Anmeldeformular
Fortbildungspunkte f. Mitarbeiter unseres Helferdienstes: 3 Punkte

Arbeitskreis TRANS-PIKS für Eltern und Fachleute, die TRANS-PIKS vermitteln

Vielleicht ergeht es Ihnen wie vielen anderen, die ihren Angehörigen oder Klienten die TRANS-PIKS-Methode als Kommunikationsweg und zur Kommunikations- und Sprachförderung nahebringen: nämlich dass im Laufe der Zeit Fragen und Situationen entstehen, die einer Lösung bedürfen. Bezugspersonen bringen vor allem dann das nötige Durchhaltevermögen auf, wenn sie über einen längeren Zeitraum hinweg ein Forum haben, um ihre Fragen zu besprechen und sich mit anderen auszutauschen. Solch eine Art von Supervision hat wiederum direkte Auswirkungen auf die kommunikative Aktivität der Probanden.

Der Arbeitskreis ermöglicht einen Austausch und bietet weiterführende Impulse für individuelle und allgemeine Fragestellungen. Er ist darüber hinaus eine Plattform, auf der die aktuellen Weiterentwicklungen von TRANS-PIKS vorgestellt werden.

Referentin: Maria Lell
Datum: Do., 07.03.2019
Uhrzeit: 18.00-21.00 Uhr
Ort: Poccistr. 5, 80336 München, 1. Stock
Zielgruppe: Fachleute und Eltern, die TRANS-PIKS vermitteln
Kosten: 30 € pro Person
Informationen, Anmeldung und Bezahlung: direkt bei Frau Lell, Tel.: 08024 / 92 160, E-Mail: maria(at)maria-lell.de
Fortbildungspunkte f. Mitarbeiter unseres Helferdienstes: 3 Punkte

Autismus und Prävention einer Depression (Helferschulung*)

Depression ist eine der häufigsten psychischen Störungen, die bei einem autistischen Menschen auftreten kann. Wenn ein autistischer Mensch depressiv wird, wirken autismusspezifische Fördermaßnahmen wesentlich weniger als ohne Depression. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Depression chronisch wird, ist relativ groß. Deswegen ist die Prävention von hoher Bedeutung. An diesem Abend erfahren Sie die Symptome einer Depression, die Gründe, warum Depression oft Autismus begleitet und Sie werden über zahlreiche Möglichkeiten informiert, wie die Bezugspersonen von autistischen Menschen, darunter auch Helfer und Betreuer, sich im Alltag in der Prävention aktiv einbringen können.

Referentin: Susanne Maróthy
Datum: Di., 19.03.2019
Uhrzeit: 18.00-21.00 Uhr
Ort: Poccistr. 5, 80336 München, 4. Stock - Anmeldung im 1. Stock
Zielgruppe: Eltern u. Fachleute, Angehörige u. Interessierte
Kosten: 20 € pro Person, für Mitgl. des Helferdienstes, des FeD autkom und der Kooperationspartner kostenlos
Anmeldung: Bitte nutzen Sie dazu unser Anmeldeformular
Fortbildungspunkte f. Mitarbeiter unseres Helferdienstes: 2 Punkte

Sprache und Kommunikation bei Menschen mit ASS, Teil II - Rahmenbedingungen und Schlüsselfunktionen

Wegen abweichender neurobiologischer Gegebenheiten haben es Menschen mit Autismus besonders schwer, die vielschichtigen Vorgänge bei der zwischenmenschlichen Verständigung zu durchschauen. Schwierigkeiten in der Kommunikation und im Umgang mit der Sprache gehören zu den zentralen, alle Ausprägungsformen verbindenden Kernkriterien des Autismus.

Die Bandbreite reicht von fehlender Sprache bis hin zu guter verbaler Ausdrucksfähigkeit:

Einige lernen das Sprechen gar nicht oder nur in Ansätzen. Andere können zwar sprechen, aber ihre Anliegen aber dennoch nicht kommunizieren. Manche drücken sich überaus gewählt aus, haben aber kein Gespür für Sprachkürzel, Ironie und bildhafte Sprache oder gar für die Regeln des zwischenmenschlichen Dialogs. Fast immer ist auch das Sprachverständnis betroffen.

An vier Abenden wollen wir die ursächlichen Zusammenhänge beleuchten und Hilfsmaßnahmen erarbeiten.

Teil I: siehe oben
Teil II: Auf der Basis des im ersten Teil erworbenen theoretischen Hintergrundwissens bekommen die Teilnehmer einen Überblick, mit welchen autismusspezifischen Rahmenbedingungen und Vermittlungstechniken sich Lernhürden überwinden lassen und auf welche Schlüsselfunktionen es beim Erlernen kommunikativer und sprachlicher Fähigkeiten ankommt.

Referentin: Maria Lell
Datum: Do., 28.03.2019
Uhrzeit: 18.00-21.30 Uhr
Ort: LAG Selbsthilfe Bayern, Orleansplatz 3, 4. Stock, München (am Ostbahnhof)
Zielgruppe: Eltern und Fachleute, Angehörige und Interessierte, Menschen mit ASS
Kosten: 20 € pro Person
Anmeldung: Bitte nutzen Sie dazu unser Anmeldeformular
Fortbildungspunkte f. Mitarbeiter unseres Helferdienstes: 3 Punkte

Einführung in das strukturierte Lernen nach dem TEACCH-Ansatz – eine Möglichkeit der Förderung von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung

Der Name TEACCH steht für „Treatment and Education of Autistic and related Communication handicappend Children”, (Behandlungs- und Bildungskonzept für autistische und in ähnlicher Weise kommunikationsbeeinträchtigte Kinder).
Das Ziel ist die größtmögliche Selbständigkeit und die Maximierung der Lebensqualität für Menschen mit Autismus. Das methodische Vorgehen im TEACCH-Ansatz basiert auf entwicklungspsychologischen und kognitiv-verhaltens-therapeutischen Konzepten. Strukturierte Hilfen fördern das Gefühl von Sicherheit und Kompetenz, denn man kann sich auf Situationen besser einstellen, wenn man versteht was passiert.

Im Seminar werden neben der Philosophie des TEACCH-Anatzes die grundliegenden Ziele einer Förderung und Begleitung von Menschen mit ASS dargelegt. Strukturierung von Raum, Zeit und Material und die Einbeziehung individueller Stärken und Interessen spielen dabei eine wesentliche Rolle.
Anhand von Materialien, Fotos und Videos aus der praktischen Arbeit, werden individuell entwickelte Hilfen vorgestellt.
In Arbeitsgruppen besteht die Möglichkeit, Zeitpläne zu gestalten, Raum- und Arbeits-Lernplätze zu planen oder Handlungsabläufe zu erstellen.
Für die Gruppenarbeit können folgende Materialien mitgebracht werden: Schuhschachteln, Kleber, Scheren, Kataloge, Buntstifte, Plastikbecher, „altes Spielmaterial“ (Perlen, Muggelsteine, Bildkarten etc.), Schnellhefter aus Karton ggf. selbstklebende Klettbänder.

W. Sachseder

Referentin: Waltraud Sachseder
Datum/Uhrzeit: 05.04.2019, 16.30.-19.00 Uhr, 06.04.2019, 10.00-16.00 Uhr
Ort:Poccistr. 5, 80336 München, 1. Stock
Zielgruppe: Menschen mit ASS, Eltern, Angehörige, Fachleute und Interessierte
Kosten: 100 € pro Person
Anmeldung: Bitte nutzen Sie dazu unser Anmeldeformular
Fortbildungspunkte f. Mitarbeiter unseres Helferdienstes: 9 Punkte

Sprache und Kommunikation bei Menschen mit ASS, Teil III – Förderung nichtsprechender Menschen mit ASS (nach diesem Teil empfiehlt sich die Anmeldung zu TRANS-PIKS)

Wegen abweichender neurobiologischer Gegebenheiten haben es Menschen mit Autismus besonders schwer, die vielschichtigen Vorgänge bei der zwischenmenschlichen Verständigung zu durchschauen. Schwierigkeiten in der Kommunikation und im Umgang mit der Sprache gehören zu den zentralen, alle Ausprägungsformen verbindenden Kernkriterien des Autismus.

Die Bandbreite reicht von fehlender Sprache bis hin zu guter verbaler Ausdrucksfähigkeit:

Einige lernen das Sprechen gar nicht oder nur in Ansätzen. Andere können zwar sprechen, aber ihre Anliegen aber dennoch nicht kommunizieren. Manche drücken sich überaus gewählt aus, haben aber kein Gespür für Sprachkürzel, Ironie und bildhafte Sprache oder gar für die Regeln des zwischenmenschlichen Dialogs. Fast immer ist auch das Sprachverständnis betroffen.

An vier Abenden wollen wir die ursächlichen Zusammenhänge beleuchten und Hilfsmaßnahmen erarbeiten.

Teil I und II: siehe oben
Teil III: Mit welchen Hilfsmitteln und Strategien der Bezugspersonen lassen sich unzureichendes Sprachverständnis kompensieren, zielgerichtete Kommunikation, Eigeninitiative, die Erfahrung von Selbstwirksamkeit und vielleicht sogar das Sprechenlernen ankurbeln? Es werden einige Methoden und Kniffe vorgestellt.

Referentin: Maria Lell
Datum: Do., 11.04.2019
Uhrzeit: 18.00-21.30 Uhr
Ort: LAG Selbsthilfe Bayern, Orleansplatz 3, 4. Stock, München (am Ostbahnhof)
Zielgruppe: Personen, die die Kurse „Sprache und Kommunikation, Teil I und Teil II“ besucht haben
Kosten: 30 € pro Person
Anmeldung: Bitte nutzen Sie dazu unser Anmeldeformular
Fortbildungspunkte f. Mitarbeiter unseres Helferdienstes: 3 Punkte

Erkennen von Mimik und Emotion bei autistischen Menschen (Helferschulung*)

Das Erkennen von Mimik bereitet vielen autistischen Menschen auf unterschiedliche Art und Weise Schwierigkeiten: Programme, die das Einprägen von Gesichtsausdrücken und deren Deutungen ermöglichen, müssen an ein Förderprogramm gekoppelt werden, das nicht nur die äußeren, sichtbaren Merkmale der Mimik beibringt, sondern sich auch mit deren komplexem Inhalt – Gefühlen, Gedanken, Absichten und Wünschen – beschäftigt. Dazu gehört die Schulung wichtiger Fähigkeiten wie Gefühlserkennung, Gefühlsregulierung, Gefühlsmanagement aber auch Selbstkenntnis. Die Referentin stellt dieses faszinierende, vielschichtige Thema und das schon seit Jahren bei unterschiedlichen Altersgruppen von Menschen mit Autismus erfolgreich angewendete Programm zum Erkennen und Verstehen von Mimik und Gefühlen vor.

Referentin: Susanne Maróthy (Lehrerin und Therapeutin f. Psychotherapie HPG, arbeitet in eigener Praxis mit autistischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen)
Datum: Di., 30.04.2019
Uhrzeit: 18.00-21.00 Uhr
Ort: Poccistr. 5, 80336 München, 4. Stock - Anmeldung im 1. Stock
Zielgruppe: Eltern u. Fachleute, Angehörige u. Interessierte
Kosten: 20 € pro Person, kostenlos für Mitgl. des Helferdienstes, des FeD autkom und für Helfer unserer Kooperationspartner*
Anmeldung: Bitte nutzen Sie dazu unser Anmeldeformular
Fortbildungspunkte f. Mitarbeiter unseres Helferdienstes: 2 Punkte

TRANS-PIKS, Teil I

Seminarbeschreibung folgt.

Referentin: Maria Lell
Datum/Uhrzeit: Fr., 03.05.2019, 17.00-20.30 Uhr, Sa., 04.05.2019, 09.00-17.00 Uhr
Ort: Poccistr. 5, 80336 München, 1. Stock
Zielgruppe: Eltern, Angehörige, Fachleute und Interessierte
Kosten: 60 € pro Person
Anmeldung: Bitte nutzen Sie dazu unser Anmeldeformular
Fortbildungspunkte f. Mitarbeiter unseres Helferdienstes: 9 Punkte

Visuelle Variantenpläne (Helferschulung*)

Eine Methode, die autistischen Menschen helfen kann, neue erfolgreiche Verhaltensweisen zu lernen, statt anzuecken.

Leo tobt, schreit, kratzt und schlägt um sich; Lisa isst das Wurstbrot der Lehrerin auf; Kevin zieht sich zurück und weint; Moni beschimpft die Betreuerin; Frau May steht hungrig und tobend vor dem leeren Kühlschrank. Wir alle kennen diese und andere Register, die autistische Menschen ziehen, wenn sie sich nicht anders zu helfen wissen. Oft erfahren wir dabei nicht einmal, was los ist. Den Betroffenen selbst ist es offensichtlich verwehrt, ein angemessenes Verhalten zu erlernen, um Wünsche zu äußern oder misslichen Situationen beizukommen. Die Folgen ihres Benehmens können sie nicht absehen. Und schon gar nicht, dass sie oft genug am Ziel vorbeischießen.

Visuelle Variantenpläne (VVP) veranschaulichen die Zusammenhänge. In Bildern und/oder schriftlich zeigt eine Bezugsperson eine bestimmte Situation auf und stellt zwei Verhaltensvarianten und dazu deren Ergebnisse einander gegenüber: das bisherige Gebaren und eine ganz neue Strategie, mit der sich das jeweilige Ziel viel besser erreichen lässt. Mit Hilfe solcher visuellen Pläne können Menschen mit Schwierigkeiten im sozialen Lernen und Bewältigen alltäglicher Abläufe die Umstände aus der Distanz heraus immer wieder und im eigenen Tempo betrachten und die verschiedenen Wege der Problemlösung abwägen. Verstehen sie erst das Gefüge, entscheiden sie sich fast immer für die annehmbare und vor allem wirkungsvolle Verhaltensvariante und erweitern so die Bandbreite ihrer Handlungsmöglichkeiten.

VVP sind also nicht nur ein Hilfsmittel, um problematisches Verhalten abzubauen, sondern vor allem ein Leitfaden und Anhaltspunkt für das, was man stattdessen tun kann.

Die Teilnehmer sollen einen Überblick bekommen, wie VVP aufgebaut werden, wirken und im Alltag eingesetzt werden können.

M. Lell

Referentin: Maria Lell
Datum: Do., 09.05.2019
Uhrzeit: 18.00-21.30 Uhr
Ort: Poccistr. 5, 80336 München, 4. Stock - Anmeldung im 1. Stock
Zielgruppe: Eltern u. Fachleute, Angehörige u. Interessierte
Kosten: 20 € pro Person, kostenlos für Mitgl. des Helferdienstes, des FeD autkom und für Helfer unserer Kooperationspartner*
Anmeldung: Bitte nutzen Sie dazu unser Anmeldeformular
Fortbildungspunkte f. Mitarbeiter unseres Helferdienstes: 2 Punkte

Sprache und Kommunikation bei Menschen mit ASS, Teil IV - Förderung sprechender Menschen mit ASS

Einige lernen das Sprechen gar nicht oder nur in Ansätzen. Andere können zwar sprechen, aber ihre Anliegen aber dennoch nicht kommunizieren. Manche drücken sich überaus gewählt aus, haben aber kein Gespür für Sprachkürzel, Ironie und bildhafte Sprache oder gar für die Regeln des zwischenmenschlichen Dialogs. Fast immer ist auch das Sprachverständnis betroffen.

An vier Abenden wollen wir die ursächlichen Zusammenhänge beleuchten und Hilfsmaßnahmen erarbeiten.

Teil I, II und III: siehe oben
Teil IV: Autistische Menschen, die gut sprechen und sich oft sogar recht gewählt ausdrücken, haben ihre liebe Not mit den in unserer Alltagssprache gebräuchlichen Kürzeln, Redewendungen, bildhaften Ausdrücken, ironischen Äußerungen und Witzen. Auch ist es für sie schwer, all die ungeschriebenen Regeln und Normen intuitiv zu erlernen, die einer angenehmen, höflichen und reibungslosen zwischenmenschlichen Kommunikation zugrunde liegen.
Was können die Bezugspersonen tun, um Missverständnisse zu minimieren und den Betroffenen zu mehr pragmatischer Kompetenz zu verhelfen?

Referentin: Maria Lell
Datum: Do., 23.05.2019
Uhrzeit: 18.00-21.30 Uhr
Ort: LAG Selbsthilfe Bayern, Orleansplatz 3, 4. Stock, München (am Ostbahnhof)
Zielgruppe: Personen, die die Kurse „Sprache und Kommunikation, Teil I und Teil II“ besucht haben
Kosten: 30 € pro Person
Anmeldung: Bitte nutzen Sie dazu unser Anmeldeformular
Fortbildungspunkte f. Mitarbeiter unseres Helferdienstes: 3 Punkte

Social Stories

Autistische Menschen haben Probleme, sich in der sozialen Welt zurechtzufinden. Der Grund dafür liegt in ihrer sozialen Wahrnehmung: Sie müssen mit speziellen Methoden lernen, soziale Signale und soziale Regeln zu erkennen und richtig zu deuten. Zu diesen Methoden gehören die sozialen Lerngeschichten („Social Storys“). Interessant ist dabei, dass soziale Lerngeschichten immer aktuell, persönlich passend zu einer konkreten autistischen Person geschrieben werden. Helfer und Betreuer können diese Methode leicht erlernen und in ihre Arbeit integrieren.

An diesem Abend werden Sie über die Besonderheiten der sozialen Wahrnehmung autistischer Menschen, sowie über das Schreiben und die Anwendungsmöglichkeiten von sozialen Lerngeschichten viel Interessantes und Praktisches erfahren. Je nach Entwicklungsstand eignet sich die Methode für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene im autistischen Spektrum.

Referentin: Maria Lell
Datum: Di., 28.05.2019
Uhrzeit: 16.00-19.00 Uhr
Ort: Sozialpädiatrisches Zentrum, Garmisch- Partenkirchen
Zielgruppe: Eltern u. Fachleute, Angehörige u. Interessierte, Menschen mit ASS
Kosten: 20 € pro Person
Anmeldung: Bitte nutzen Sie dazu unser Anmeldeformular
Fortbildungspunkte f. Mitarbeiter unseres Helferdienstes: 2 Punkte

TRANS-PIKS, Teil II

Seminarbeschreibung folgt.

Referentin: Maria Lell
Datum/Uhrzeit: Fr., 28.06.2019, 17.00-20.30 Uhr, Sa., 29.06.2019, 09.00-17.00 Uhr
Ort: Poccistr. 5, 80336 München, 1. Stock
Zielgruppe: Eltern, Angehörige, Fachleute und Interessierte
Kosten: 60 € pro Person
Anmeldung: Bitte nutzen Sie dazu unser Anmeldeformular
Fortbildungspunkte f. Mitarbeiter unseres Helferdienstes: 9 Punkte

Arbeitskreis TRANS-PIKS für Eltern und Fachleute, die TRANS-PIKS vermitteln

Vielleicht ergeht es Ihnen wie vielen anderen, die ihren Angehörigen oder Klienten die TRANS-PIKS-Methode als Kommunikationsweg und zur Kommunikations- und Sprachförderung nahebringen: nämlich dass im Laufe der Zeit Fragen und Situationen entstehen, die einer Lösung bedürfen. Bezugspersonen bringen vor allem dann das nötige Durchhaltevermögen auf, wenn sie über einen längeren Zeitraum hinweg ein Forum haben, um ihre Fragen zu besprechen und sich mit anderen auszutauschen. Solch eine Art von Supervision hat wiederum direkte Auswirkungen auf die kommunikative Aktivität der Probanden.

Der Arbeitskreis ermöglicht einen Austausch und bietet weiterführende Impulse für individuelle und allgemeine Fragestellungen. Er ist darüber hinaus eine Plattform, auf der die aktuellen Weiterentwicklungen von TRANS-PIKS vorgestellt werden.

Referentin: Maria Lell
Datum: Do., 11.10.2019
Uhrzeit: 18.00-21.00 Uhr
Ort: Poccistr. 5, 80336 München, 1. Stock
Zielgruppe: Fachleute und Eltern, die TRANS-PIKS vermitteln
Kosten: 30 € pro Person
Informationen, Anmeldung und Bezahlung: direkt bei Frau Lell, Tel.: 08024 / 92 160, E-Mail: maria(at)maria-lell.de
Fortbildungspunkte f. Mitarbeiter unseres Helferdienstes: 3 Punkte

Social Stories

Autistische Menschen haben Probleme, sich in der sozialen Welt zurechtzufinden. Der Grund dafür liegt in ihrer sozialen Wahrnehmung: Sie müssen mit speziellen Methoden lernen, soziale Signale und soziale Regeln zu erkennen und richtig zu deuten. Zu diesen Methoden gehören die sozialen Lerngeschichten („Social Storys“). Interessant ist dabei, dass soziale Lerngeschichten immer aktuell, persönlich passend zu einer konkreten autistischen Person geschrieben werden. Helfer und Betreuer können diese Methode leicht erlernen und in ihre Arbeit integrieren.

An diesem Abend werden Sie über die Besonderheiten der sozialen Wahrnehmung autistischer Menschen, sowie über das Schreiben und die Anwendungsmöglichkeiten von sozialen Lerngeschichten viel Interessantes und Praktisches erfahren. Je nach Entwicklungsstand eignet sich die Methode für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene im autistischen Spektrum.

Referentin: Susanne Maróthy
Datum: Di., 12.11.2019
Uhrzeit: 18.00-21.00 Uhr
Ort: ACHTUNG: Änderung! Der neue Ort wird noch bekanntgegeben.
Zielgruppe: Eltern u. Fachleute, Angehörige u. Interessierte, Menschen mit ASS
Kosten: 20 € pro Person
Anmeldung: Bitte nutzen Sie dazu unser Anmeldeformular
Fortbildungspunkte f. Mitarbeiter unseres Helferdienstes: 2 Punkte

Visuelle Variantenpläne (Ganztagsschulung)

Eine Methode, die autistischen Menschen helfen kann, neue erfolgreiche Verhaltensweisen zu lernen, statt anzuecken.

Leo tobt, schreit, kratzt und schlägt um sich; Lisa isst das Wurstbrot der Lehrerin auf; Kevin zieht sich zurück und weint; Moni beschimpft die Betreuerin; Frau May steht hungrig und tobend vor dem leeren Kühlschrank. Wir alle kennen diese und andere Register, die autistische Menschen ziehen, wenn sie sich nicht anders zu helfen wissen. Oft erfahren wir dabei nicht einmal, was los ist. Den Betroffenen selbst ist es offensichtlich verwehrt, ein angemessenes Verhalten zu erlernen, um Wünsche zu äußern oder misslichen Situationen beizukommen. Die Folgen ihres Benehmens können sie nicht absehen. Und schon gar nicht, dass sie oft genug am Ziel vorbeischießen.

Visuelle Variantenpläne (VVP) veranschaulichen die Zusammenhänge. In Bildern und/oder schriftlich zeigt eine Bezugsperson eine bestimmte Situation auf und stellt zwei Verhaltensvarianten und dazu deren Ergebnisse einander gegenüber: das bisherige Gebaren und eine ganz neue Strategie, mit der sich das jeweilige Ziel viel besser erreichen lässt. Mit Hilfe solcher visuellen Pläne können Menschen mit Schwierigkeiten im sozialen Lernen und Bewältigen alltäglicher Abläufe die Umstände aus der Distanz heraus immer wieder und im eigenen Tempo betrachten und die verschiedenen Wege der Problemlösung abwägen. Verstehen sie erst das Gefüge, entscheiden sie sich fast immer für die annehmbare und vor allem wirkungsvolle Verhaltensvariante und erweitern so die Bandbreite ihrer Handlungsmöglichkeiten.

VVP sind also nicht nur ein Hilfsmittel, um problematisches Verhalten abzubauen, sondern vor allem ein Leitfaden und Anhaltspunkt für das, was man stattdessen tun kann.

Die Teilnehmer sollen einen Überblick bekommen, wie VVP aufgebaut werden, wirken und im Alltag eingesetzt werden können.

M. Lell

Referentin: Maria Lell
Datum: Sa., 23.11.2019
Uhrzeit: 09.00-17.00 Uhr
Ort: Poccistr. 5, 80336 München, 1. Stock
Zielgruppe: Eltern, Angehörige, Fachleute und Interessierte
Kosten: 80 € pro Person
Anmeldung: Bitte nutzen Sie dazu unser Anmeldeformular
Fortbildungspunkte f. Mitarbeiter unseres Helferdienstes: 6 Punkte

Wir danken dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration für die Förderung unserer Fortbildungen.

Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Diese Projekte werden aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.


*Die Helferschulungen werden in Kooperation mit unseren Kooperationspartnern (autkom, OBA-evangelisch in der Region München, OBA-Lebenshilfe, GLL, BiB) durchgeführt